Als ich mir vor dreizehn Jahren meinen Hund aus dem Tierheim holte, hatte ich in der ersten Nacht eine Vorahnung. Ich fühlte die Größe der Aufgabe bis zu dem Tag, an dem ich meinen kleinen Hund über die Regenbogenbrücke würde gehen lassen müssen und ich hatte noch keine Ahnung, wie ich das alles schaffen sollte.

Das klingt vielleicht verrückt, dass der erste Tag bereits nach Abschied schmeckte, aber genau so war es. Doch es war nicht, wie ich damals dachte, der Abschied von meinem Hund, dass ich ihn wieder verlieren, abgeben müsste oder dass er sterben würde. Nein, es war vielmehr der Abschied von meinem alten Leben und der Person, die ich einmal war.

Hier begann meine Abenteuerreise mit meinem Hund und das Reiseziel lag weit jenseits meiner Comfort Zone. Ich musste dafür schon viele meiner persönlichen Grenzen überwinden. Manchmal hörte ich mich dabei sagen: „Hätte ich das mal vorher gewusst …“ Aber ich wusste es bereits und wenn ich etwas mit meinem Hund gelernt habe, dann ist es das:

Immer, wenn ich denke, „Jetzt geht es nicht mehr weiter!“, stehe ich vor einer neuen Entwicklungsaufgabe. Das, was ich für das Ende halte, ist nur wieder eine Türe zu einem neuen Raum.

Inwieweit hat dein Hund dich gefordert, persönlich zu wachsen?

Dein Hund –
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