Über mich

Hi, ich bin Anna Meißner

– Hundecoach

Willst du wissen, wie ich Hundecoach wurde?
Komm ich erzähl dir meine Geschichte!

Mein Hund – Meine Geschichte

Meine Geschichte als Hundecoach ist eng verbunden mit der von meinem ersten Hund Cosmo. Ohne ihn hätte ich all die Erfahrung und das Hundewissen nicht, das meine Arbeit als Hundecoach ausmacht.

Cosmo wurde vermutlich im September 2007 in Barcelona geboren und später von einer Tierschutzorganisation nach Deutschland gebracht. Dort wartete er dann im Freiburger Tierheim, bis er im Februar 2008 zu uns kam.

Als ich ihn dort aussuchte, hieß er Casper. Der Kleine war ein Wirbelwind und „kasperte“ gerne an der Leine herum. Hier war der Name offenbar Programm. Ich taufte ihn Cosmo. „Cosmo“ lässt sich vom griechischen Wort Kosmos ableiten und steht für den Weltraum, das All oder Universum. Für mich hat er dann tatsächlich eine neue Welt eröffnet. Die Welt der Mensch-Hund-Kommunikation.

Von Anfang an war klar, dass wir die Hundeschule besuchen werden. Wir haben alle Kurse mitgemacht und er war ein regelrechter Musterschüler. Doch was mich beschäftigt hat, war die Frage: Wie gelingt uns der Übertrag in den Alltag?

Immer wieder stieß ich mit meinem Hund dort an persönliche Grenzen. Vor allem seine unvermittelten Aggressionen brachten mich zum Verzweifeln und schränkten unser Zusammenleben sehr ein. An einem Tag waren bestimmte Reize – andere Hunde, Katzen, Menschen, … – kein Grund zur Aufregung und am nächsten Tag explodierte er oder lief weg.

Von Seiten meiner Hundetrainer*innen bekam ich in diesen Momenten leider keine Unterstützung. Hundetraining hieß nunmal, dem Hund Kommandos beizubringen und unerwünschtes Verhalten zu unterbinden.

Weil dieses Vorgehen bei uns nicht funktionierte, wurden immer härtere Geschütze gegen meinen Hund aufgefahren: Wasserspritze, Wasserflasche, Disc, Wurfkette, Leinenruck … Die Situation eskalierte immer mehr.

Eines Tages war ich wieder einmal völlig am Ende mit meinen Nerven. Da fasste ich einen wichtigen Entschluss. Ich wollte mir die Leine nicht mehr aus der Hand nehmen lassen, kehrte der Hundeschule den Rücken und begann selbst nach einem Weg für uns zu suchen.

Es dauerte ein paar Jahre bis Cosmo (wieder) mit mir „reden“ wollte und bis ich ihn wirklich verstand. Eine Hundefreundin sagte mal, er wirke auf sie wie ein Autist, unerreichbar, völlig in seiner eigenen Welt. Ich beschäftigte mich viel mit Mensch-Hund-Kommunikation, Deprivation, Stress und Angst bei Hunden, besuchte entsprechende Hundetrainerseminare und nutzte mein Wissen als Diplom Sozialpädagogin, Mediatorin und Coach. Ganz langsam fanden wir zurück zu einer empathischen, gewaltfreien und konstruktiven Verständigung.

Heute kann ich sein Verhalten richtig deuten. Ich erkenne Auslöser, wie z. B. Geruchstrigger; habe gelernt, mich in ihn einzufühlen, Frust, Angst, Sorge; wenn er friert, sich langweilt, Bauchweh oder Hunger hat, zu verstehen.

Das Wichtigste, das ich auf meinem Weg mit Cosmo gelernt habe ist: Hunde wollen uns mit ihrem Verhalten nicht ärgern. Extremes Verhalten ist nur ein Hilferuf und heißt so viel wie: „Hör mir doch mal richtig zu!“

Wissen & Erfahrung

Hundeverhaltensberaterin (Sachkundenachweis nach §11 TierSchG) | Markertraining | Impulskontrolle | Emotionen beim Hund | Embodiment| Hundetrainer-Praktika | Longieren für Hunde | KÖRPERSPRACHE – beobachten, analysieren, erkennen, verstehen| Beziehungswanderung | Alpenüberquerung | Bindung – Beziehung | Aggressionsverhalten | Mensch-Hund-Kommunikation

Diplom Sozialpädagogin, Mediatorin & Coach | reteaming® | Team-Coaching | Lösungsfokussiertes Coaching nach Steve de Shazer |The Work nach Byron Katie | Achtsamkeit der Emotionen | ZAPCHEN |systemische Strukturaufstellungen | Konfliktcoaching | Körpersprache in Konflikten |Ganzheitlich-Lösungsorientierte Psychologie und Coaching | Mediation | Erziehungswissenschaften

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