Mein Name ist Tamara Tavella.
Ich bin 37 Jahre alt, habe zwei Kinder und Haustiere, die für mich zur Familie gehören.

Und ich bin Künstlerin!
Oh, wow, wie sehr ich es liebe diesen Satz zu sagen, oder in diesem Fall, zu schreiben.

Ich bin Künstlerin mit ganzem Herzen.
Ich liebe meine Berufung!

Ja, meine Berufung hat auf den ersten Blick nicht wirklich viel mit Hunden zu tun.
Aber irgendwie doch.

Und so erzähle ich dir heute davon.

Als Kind malte und zeichnete ich nicht nur liebend gerne, sondern war auch ein großer Tierfreund.

Puppen interessierten mich nicht.
Ich spielte hauptsächlich mit Tierfiguren und Kuscheltieren.
Im Kindergarten sagte ich immer, dass ich Tierärztin werden möchte.
Und ich malte und zeichnete immer nur Tiere.

Meine Mutter raufte sich regelmäßig die Haare, weil wir Kinder am Liebsten ganz viele Tiere haben wollten.

Katzen, Hasen, Schildkröten, Fische, Vögel und Hamster begleiteten mich aufgrund unserer Überredungskünste durch meine Kindheit. ;o)

Für das eigene Pferd und einen eigenen Hund reichte es nicht.

Jedoch ermöglichten mir meine Eltern wirklich viele Reitstunden und meine Großeltern hatten drei Hunde, Hühner, eine Zeit lang auch Ziegen und Schafe.

So bin ich aufgewachsen. Mit vielen Tieren.

Das ist natürlich prägend.

Und deshalb bin ich überzeugt, dass es für Kinder nichts Schöneres gibt, wie mit Tieren aufzuwachsen! 

Irgendwann, mit 18 Jahren kam dann mein eigenes Pferd.
Mit Mitte 20 mein erster Hund.

Dieser Hund, war ein Golden Retriever und hieß Sammy.

Er war ein wahrer Goldschatz und als meine Kinder geboren wurden, akzeptierte er sie liebevoll und geduldig.

Nun fragst du dich wahrscheinlich was dieser Hund wohl mit meiner Kunst zu tun hat.

Im Mai 2018 kam der Tag, den alle Tierbesitzer fürchten.

Der Tag, an dem ich wusste, dass unser mittlerweile 14-jähriger Sammy erlöst werden musste.

Er hatte einen Tumor am Ellbogengelenk. Und als er aus Übermut von einem Mäuerchen sprang, konnte er plötzlich nicht mehr auftreten.

Wir hatten es noch einen Tag mit sehr starken Schmerzmitteln und Entzündungshemmern versucht. 
Doch es wurde nicht besser.

Es war aussichtslos.

Er konnte nicht mehr laufen. Und das war für mich der Zeitpunkt, an dem ich entschied, dass ich ihn nicht mehr leiden lassen würde.

Ich verabredete einen Termin mit meiner Tierärztin.
Sammy hatte panische Angst vor der Praxis.

Ich wollte aber nicht, dass seine letzten Atemzüge voller Angst sein mussten.

Gott sei Dank wurde es uns ermöglicht, die Euthanasie in unserem Auto durchzuführen.

Ich bat meine Kinder sich von unserem Sammy zu verabschieden, und fuhr mit ihm in die Praxis.

Dort durfte ich das Auto in die Tiefgarage stellen.

Ich öffnete den Kofferraum und setzte mich zu ihm.
Während sein Kopf auf meinem Schoß lag und ich ihn streichelte schlief er dann ein.

Das letzte Mal sein warmes Fell berühren, seinen Sabber auf meiner Hose, seinen Seufzer hören.

Das allerletzte Mal meinen Sammy in meinen Armen.

Ein trauriger Moment, der mir auch heute noch Tränen in die Augen treibt.

Sammy gehörte zur Familie. 

Die Wohnung war ohne ihn nicht mehr dieselbe.
Ständig dachte ich, er müsste da liegen, oder gleich um die Ecke kommen.

Ich denke die Gefühle, die man da hat, die kann nur jemand, der selbst Tiere zu seiner Familie zählt, nachempfinden.

Auch mein Sohn reagierte natürlich stark auf den Verlust unseres Hundes.

Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt noch zu klein, um es richtig zu verstehen.

Und so wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig dieser Hund, nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder, war.

Er gehörte einfach zu uns.

Und fehlte so sehr.

Ich wollte ihn irgendwie zurückholen.

Eine Erinnerung schaffen.

Eine Erinnerung, die für immer hält.

Etwas Besonderes, das über ein Foto hinausgeht.

So lag es nahe, dass ich als Künstlerin den Pinsel schwang.

Und Sammy, mit unseren Kindern malte. 

Schließlich begann ich mich näher mit der Beziehung zwischen Kindern und Tieren zu beschäftigen.

Kinder und Tiere haben die reinste Liebe zu verschenken.

Und ihre Beziehung zueinander ist oft etwas ganz besonderes. 

So half mir mein Hund Sammy zu diesem Thema zu finden, das sich seit dem durch meine Kunst zieht. 

Nun helfe ich Eltern einzigartige Erinnerungen zwischen ihren Kindern und ihren Tieren, auf ganz besondere Art und Weise festzuhalten

Und schaffe Kunstwerke in denen sich Menschen in ihre Kindheit zurückversetzt fühlen und dieses Gefühl von Geborgenheit wieder spüren.

Über ein Jahr später traf ich eine Mutter, die uns früher öfters begegnete, als wir noch mit Sammy unterwegs waren.

Sie sagte etwas sehr Bewegendes zu mir: „Immer, wenn ich dich sehe, meine ich der Hund ist da. Er muss doch noch da sein und neben euch laufen. Ich sehe ihn noch immer.“

Und irgendwie ist es doch so.
Auch wenn ihr Körper nicht mehr da ist.
In unserem Herzen sind sie es.
Und sie laufen immer noch neben uns.

Habe ich Recht?

Solltest du dich für Tamaras Kunst interessieren kannst du dich auf ihrer Website umsehen:

www.tamaratavella.com

Dort kannst du dir kostenlos ihren Katalog laden, der alle verkäuflichen Werke, Detailaufnahmen und Informationen über Tamara und ihre Kunst beinhaltet.