Ich glaube, ich hatte noch nie so viel Angst, wie an jenem Tag im September 2013, an dem wir nach Österreich zur Alpenüberquerung mit Hund aufbrachen. Mir war fast schlecht und ich war furchtbar angespannt bis mich meine Freundin zu Hause abholte.

Dabei hatte ich keine Angst vor der Tour – rein gar nicht. Ich hatte solche Angst, dass auf dem Weg dorthin etwas schief geht und ich gar nicht antreten durfte.

Die Wochen und Monate zuvor hatte ich zum ersten Mal erlebt, wie es ist, wenn man auf ein „echtes“ Ziel hinarbeitet. Das fühlte sich richtig gut an.

Erst in den letzten Tagen vor dem Start kam die Angst und lähmte mich. Ich konnte die Freude nicht mehr spüren. Ich spürte rein gar nichts. Es war so gut, dass ich nicht alleine fahren musste.

In Österreich angekommen atmete ich erleichtert auf. Alles war gut gegangen. Dieser Mutsprung war Teil des Prozesses und total wichtig. Denn ich hatte erlebt, dass es gut geht, wenn ich eine wichtige Entscheidung treffe – für mich und meinen Hund.

Bist du auch schon mal gesprungen?

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